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  • Das nächste Kapitel von Yoga

    Heute ist das erste Mal seit dem Welt Yoga Kongress im Oktober, dass wir die Gelegenheit
    haben, uns alle zusammen zu treffen. Viele Dinge sind in Bezug auf Yoga und in Bezug auf
    Munger seit dem Kongress geschehen. Der Welt Yoga Kongress markierte einen äusserst
    wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Bihar School of Yoga.

    Die Verbreitung von Yoga
    Die Bihar School of Yoga hat eine 50-jährige Geschichte – der Kongress feierte das Goldene
    Jubiläum der Bihar School of Yoga. In dieser 50-jährigen Geschichte der Bihar School of Yoga,
    dem ersten Kapitel im Buch der Bihar Yoga Tradition, war der Fokus auf die Verbreitung von
    Yoga gerichtet.

    Von der Gründung der Bihar School of Yoga im Jahr 1963 bis 1983, als ich hierher kam, hatte
    Sri Swami Satyananda nur ein Ziel und eine Vision und Mission: die Verbreitung der yogischen
    Techniken als Wissenschaft und als Lebensstil. Um das zu erreichen, reiste er für mehrere
    Jahre unermüdlich durch alle Teile Indiens und der Welt und inspirierte Menschen, Yoga zu
    verstehen, zu erfahren und im Leben zu integrieren. Er wandte sich den Menschen aller
    Gemeinschaften rund um Erdball zu, lehrte ihnen die Grundlagen und Übungen des Yoga und
    gab jedem ein Ziel und eine Vision, die durch Yoga erreicht werden sollten.

    Als Ergebnis seiner Bemühungen, trugen die Menschen, die durch ihn inspiriert wurden, auf
    ihre eigene Weise zu seiner Vision bei. Einige wurden Yogalehrer mit eigenen Zentren um eine
    kleine Anzahl von Menschen zu unterrichten, andere schufen Schulungszentren, um Yoga
    Ausbildungen zu ermöglichen.

    Auf diese Weise wurden die Samen von Bihar Yoga überall auf der Welt von Sri Swamiji gesät,
    doch realisierten die Menschen nicht, was die wahre Absicht von Bihar Yoga war. Leute
    begriffen es bloss als eine Übung, die sie tun können um ihre Gesundheit zu verbessern:
    physisch, psychologisch und vielleicht auch spirituell.

    Yoga in die Gesellschaft bringen
    Dann kam ich 1983 an die Bihar School of Yoga und übernahm die Verantwortung, und für 25
    Jahre war der Fokus darauf gerichtet, Yoga in andere Bereiche der Gesellschaft zu bringen.
    Von 1983 bis 2008 wurde Yoga in viele verschiedene Bereiche der Gesellschaft eingeführt. Das
    brachte denen, die an diesem Prozess beteiligt waren, fantastische Erkenntnisse und
    Ergebnisse und auch den Menschen, die die Yoga Techniken in verschiedenen Situationen
    übten. Yoga ging zu Fachpersonen in der Industrie, im Militär, in der Bahngesellschaft, in
    Gefängnissen, in medizinische Hochschulen, Vereine und in Dörfer und ländliche Gebiete.
    Yoga fand ebenso Zugang in akademische und medizinische Gebiete und war an der
    medizinischen, wissenschaftlichen und physiologischen Forschung beteiligt.

    Das sind die Errungenschaften der letzten 50 Jahre. Der von Swami Sivananda an unseren
    Guru Sri Swamiji gegebene Auftrag „Verbreite die Botschaft von Yoga von Tür zu Tür und von
    Kontinent zu Kontinent“ ist erfüllt. Das Ergebnis davon war während des Welt Yoga Kongresses
    im Oktober 2013 in Munger zu sehen, einem Event, den die Welt so noch nie gesehen hat und
    der nicht wiederholt werden kann, selbst wenn wir es wollten.

    Das nächste Kapitel: das klassische, integrale System von Yoga erhalten
    Jetzt, nach dem Welt Yoga Kongress, hat sich meine Aufmerksamkeit und mein Fokus auf die
    Entwicklung von Yoga in den nächsten 20 bis 50 Jahren gerichtet; dem nächsten Kapitel. Zu
    Beginn des nächsten Kapitels von Yoga müssen von jedem einzelnen viele Dinge von altem
    Ballast befreit werden, um die eigene Aufrichtigkeit, Hingabe und Ernsthaftigkeit zu Yoga und
    zur Tradition zu bestätigen. Viele der Strukturen und Prozesse der Institution werden
    weiterentwickelt, um auf die zukünftigen Bedürfnisse und die sich verändernde Umwelt
    einzugehen. Viele andere Dinge werden neu abgestimmt, um unser Verständnis und unsere
    Verinnerlichung von yogischen Übungen und Prinzipien zu fördern. Lasst es uns kurz fassen;
    unsere Arbeit ist festgelegt, der Fokus unserer beständigen Arbeit in den nächsten 20 bis 30
    Jahre wird sein, die von Sri Swami Sivananda und Sri Swami Satyananda vergegenwärtigte
    Vision eines integralen Systems von Yoga zu erhalten und zu verbreiten.

    Wenn man sich die Geschichten aller Yoga Organisationen in Indien und der Welt anschaut,
    ihre Errungenschaften, ihre Tatkraft und Motivation der letzten 50 Jahre, oder von deren
    Gründung bis Heute, wird man entdecken, dass die Bihar School of Yoga heraussticht. Sie ist
    die eigentliche Institution, die dafür arbeitet, die klassische und traditionelle Wissenschaft des
    Yoga in der heutigen modernen Welt, in moderner Sprache und im heutigen Lebensstil zu
    erhalten, ohne die Grundsätze von Yoga zu verändern. Eine Vertiefung und Stärkung dieser
    Arbeit wird ein wichtiger Beitrag sein, in der Geschichte des Yoga und für die Zukunft.
    Ernsthaftigkeit, Aufrichtigkeit und Hingabe.

    Was ich Euch allen damit sage ist, dass unsere Arbeit nicht beendet ist. Im Gegenteil, der
    Gürtel muss noch enger geschnallt werden – nicht so sehr, dass wir nicht mehr atmen können,
    doch eng genug damit jeder das Bedürfnis, die Dringlichkeit und die Motivation verspürt, nach
    den Themen zu handeln, die während des Welt Yoga Kongresses definiert wurden: mit
    Ernsthaftigkeit, Aufrichtigkeit und Hingabe. Die Zeit ist beschränkt, es sind noch viele Schritte
    zu gehen, und die Reise sollte nicht unterbrochen werden. So wie Robert Frost schrieb:

    “The woods are lovely, dark and deep,
    But I have promises to keep,
    And miles to go before I sleep,
    And miles to go before I sleep.“

    „Die Wälder sind lieblich, dunkel und tief,
    Doch ich muss tun, was ich versprach,
    Und Meilen gehn bevor ich schlaf,
    Und Meilen gehn bevor ich schlaf.”

    Die Lieblichkeit der Welt sollte uns nicht mehr zurück halten. Es sollte die Entschlossenheit
    sein, etwas zu erreichen, die uns motiviert. Die Errungenschaft ist keine äußerliche, es ist eine
    innerliche.

    Checkliste fürs tägliche Leben: die sechs Freunde
    Als Individuum, Yoga Aspirant, Sadhaka und als Sannaysin muss man lernen mit den sechs
    Freunden umzugehen: Kama – Leidenschaft und Begierde; Krodha – Wut; Lobha – Gier; Mada –
    Arroganz; Moha – Verblendung und Anziehung und Matsarya – Neid, Eifersucht, Hass. Wir alle
    werden von ihnen beeinflusst. Wenn man sich als Sannyasin nicht durch seinen eigenen
    Irrgarten aus Problemen arbeiten kann, dann kann man weder Inspiration für sich selbst noch
    für irgend jemand anderen sein. Für alle spirituellen Aspiranten sollte dies zur Checkliste im
    Leben werden.

    Hochfliegende Ideen einer abstrakten Spiritualität, wie sie von vielen Menschen präsentiert
    werden, ehrfürchtig zu bewundern, nützt nichts. Es ist viel wichtiger, dass man die Grundsätze
    lebt indem man sich selbst und seine eigene Natur, sein Verhalten und Reaktionen, die man im
    täglichen Leben äussert, verfeinert. Warum denn nicht einfach das natürliche Verhalten
    verbessern?

    Es ist wichtig danach zu streben eine Person zu werden, die auf vielen Ebenen ernsthaft,
    aufrichtig und mit Hingabe arbeiten kann: auf der persönlichen Ebene, auf der äußeren
    organisatorischen Ebene, auf der yogischen Ebene, der spirituellen Ebene, individuell mit
    Menschen, ohne Ehrgeiz, Neid, Gier oder Ego. Das ist in der Tat viel verlangt. Man kann nicht
    perfekt sein, aber man kann einen Anfang machen.
    Mit Selbstverpflichtung beginnen
    Ganz offen gesagt, trotz all der über die Jahre gehaltenen Satsangs, habe ich nur wenige
    Menschen gesehen, die die Verpflichtung eingegangen sind, einen Anfang zu machen. Die
    Menschen wissen was richtig und was zu tun ist, aber sie machen es nicht. Stattdessen
    erlauben sie Duryodhana in ihren Köpfen und Herzen zu sitzen. Und Duryodhana ist der König
    von Neid, Eifersucht, Hass, Gier, Arroganz und Negativität. In der Mahabharata sagt
    Duryodhana zu Sri Krishna, „Ich weiß was richtig und korrekt ist, aber ich bin dem nicht
    zugeneigt.“ Ein Beispiel dazu: Menschen schieben ihre Verantwortung auf andere und
    erzeugen ihnen Ärger und Probleme, anstatt mit ihnen zusammen zu arbeiten. Das ist
    Duryodhana, der im Kopf einer jeden Person sitzt, und es sind gleichzeitig die sechs Freunde,
    die die Menschen auf ihrem spirituellem Weg leiten und sie in die Irre führen. Menschen
    akzeptieren ihre Hilfe und ignorieren die Hilfe, die die Gurus ihnen in Form von Beratung und
    Anleitungen gegeben haben.

    Deshalb muss man sich die Mühe machen und Einsatz zeigen. Gib Duryodhana einen Tritt und
    erlaube den siegreichen Pandavas mit Krishna das Königreich zu betreten. Gewinne den
    Frieden zurück.

    Sannyasa Peeth, Paduka Darshan, Munger, 18th January 2014

  • Das höchste Sadhana

    Wie können wir in schmerzlichen und widrigen Situationen ruhig und ausgeglichen
    bleiben?
    Der einzige Weg, in den meisten widrigen Situationen ruhig und gelassen zu bleiben, ist durch
    Weisheit. Weisheit ist angewandtes Wissen, angewandtes Verstehen. Wenn du dein Wissen
    anwendest, zeigt es sich als Weisheit. Durch Weisheit kannst du die Bereiche deines Geistes,
    deiner Emotionen und Gefühle, die dir die Erfahrung von Schmerz oder Freude vermitteln,
    beobachten.

    Es braucht viel Zeit, diese Art von Weisheit zu entwickeln. Doch schließlich, wenn du fähig bist,
    eine Situation durch das Anwenden deiner Weisheit zu verstehen, kannst du Schmerz und Leid
    überwinden und deinen Gleichmut, deine Ruhe und deine Ausgeglichenheit aufrechterhalten.
    Das ist eines der höchsten Sadhanas, die eine Person im Leben haben kann.

     

    Du findest das Original im Yogamag

  • Äußerer Yoga – Innerer Yoga

    Als Sri Swamiji die Bihar School of Yoga gründete, entwickelte er ein System des äußeren und
    inneren Yoga. Der äußere Yoga ist als Bahiranga Yoga und der innere Yoga als Antaranga Yoga
    bekannt. Äußerer Yoga wird geübt, um die Qualität von Körper und Geist, sowie den Ausdruck
    der Sinne und das Verhalten zu verbessern. Es ist die persönliche Bemühung, die man
    aufbringt. Innerer Yoga dagegen ist eine Haltung, die kultiviert wird und die Veränderung, die
    man in seine Ideen und in die eigene Wahrnehmung bringt. Diese Veränderung basiert auf
    persönlicher Erfahrung und Verständnis und auf der eigenen Praxis.

    Im äußeren Ausdruck von Yoga bereitet man sich vor, entwickelt sich und richtet sich aus.
    Sobald der äußere Ausdruck angepasst und Disziplin für Körper und Gedanken erlangt sind,
    und sobald die Emotionen durch eine Serie von nachhaltigen Übungen harmonisiert sind,
    erfährt der Geist ein neues Verständnis. Mit diesem neuen Verständnis beginnt man
    harmonisch, friedlich und kreativ zu leben. In dem Moment, in dem dies geschieht, wird das
    innere Selbst sanft. Es erfährt im radikalen Verhalten auf der Sinnesebene eine Veränderung
    und realisiert seine reine Natur auf seelischer Ebene. Der äußere Yoga erlaubt einem Disziplin
    über die Koshas zu erlangen und sich von der physischen, über die geistige, zur spirituellen
    Dimension zu bewegen.

    Sri Swami Satyananda definierte diese drei als Bahiranga Yoga: Hatha Yoga für Körper und
    Prana, Raja Yoga für den Geist und Kriya Yoga für mannigfaltiges Erwachen des eigenen
    Bewusstseins – um letztendlich die Strahlkraft des Selbst, von Bewusstsein zur Seele, zu
    erfahren. Hatha Yoga ist für Annamaya Kosha und Pranamaya Kosha. Raja Yoga ist für
    Manomaya Kosha, und Kriya Yoga für Vijnanamaya und Anandamaya Kosha. Diese drei Yogas
    bilden die Disziplin, welche die menschliche Natur, die menschliche Persönlichkeit und die
    menschliche Identität verwandelt.

    Auch wenn jemand nur diese drei Yogas übt, ohne über Jnana, Karma oder Bhakti Yoga
    nachzudenken, wenn jemand nur schon diese drei Yogas in sein Zuhause und sein tägliches
    Leben integriert, dann ist das genug. Eine angemessene, korrekte und anhaltende Praxis
    genügt. Hatha Yoga, Raja Yoga und Kriya Yoga bringen einen von Punkt A zu Punkt E, von
    Annamaya zu Anandamaya. Sobald Sanyam im Leben erlangt ist, das äußerlich, physisch,
    psychologisch und emotional ist, ändert sich das Verhalten des Geistes. Die natürliche Haltung
    wird reiner und unverdorben. Der natürliche Ausdruck des inneren, strahlenden Verhaltens ist
    als Bhakti Yoga, Jnana Yoga und Karma Yoga bekannt. Deshalb sollte man sich mit der
    Natürlichkeit des Yogas und der Natürlichkeit des Lebens identifizieren

     

    Du findest das Original im Yogamag.

  • Atmabhava

    Atmabhava ist die Fähigkeit, sich selbst in einer anderen Person gespiegelt zu sehen.
    Menschen sehen ihr Spiegelbild in ihrem Nachwuchs und sind mit ihnen verbunden, fühlen mit
    ihnen, lieben sie und glauben, dass das Kind ihnen gehört, weil es aus ihrem eigenen Leib
    geboren wurde. Sie sind fähig, eine Spiegelung der Natur ihrer Seele in diesem Kind zu sehen.
    Wenn sie jedoch fähig sind, ihr Spiegelbild in Allen und Jedem zu sehen, dann wird es Atma
    bhava genannt. Den anderen zu dienen geschieht am Besten, wenn Atmabhava vorhanden ist.

    Ein Ereignis im Leben von Swami Sivananda veranschaulicht was Atmabhava bedeutet. Eines
    Tages kam ein Pilger auf dem Weg nach Badrinath zu ihm. Damals gab es keine Straßen oder
    Autos, nur Ochsenkarren und des Pilgers zwei Beine. Dieser besagte Pilger war krank. Er kam
    zu Swami Sivanandas Apotheke, beschrieb sein Problem und Swami Sivananda gab ihm etwas
    Arznei, dann ging der Pilger seinen Weg weiter. Drei Stunden später empfand Swami
    Sivananda, dass das Arztneimittel nicht das passende gewesen war und er ihm stattdessen ein
    besseres hätte gegeben können. Er rief Swami Satyananda zu sich und sagte: “Finde den
    Pilger und gib ihm dieses Mittel, denn es ist die bessere für ihn.” Das war keine einfache
    Aufgabe für Swami Satyananda!

    Dies ist eine Geschichte von Atmabhava. Obwohl es nicht zwingend unnötig war, setzte Swami
    Sivananda dieses Zeichen des Mitgefühls. Er liess das Leiden einer Person niemals unbeachtet
    oder entzog sich seiner Verantwortung, seiner Verpflichtung, seinem Dharma, denn in jeder
    Person sah er die göttliche Präsenz.

    Seva
    Seva ist der einzige Weg, den Gott gegeben hat, um sicherzugehen, dass anderen geholfen
    wird. Seva heißt Zusammenarbeit. In der Natur existiert alles für Andere. Der Mensch ist die
    einzige Kreatur, die nur für sich selbst lebt. Erst wenn dieses selbstsüchtige, ich-bezogene
    menschliche Wesen die charakterliche Stärke hat und davon überzeugt ist, den Weg von Seva
    zu gehen, wird es fähig sein, irgendetwas zu erreichen.

    Seva ist die erste Ausdrucksform von Swami Sivanandas Yoga, der beginnt, wenn Rishi
    Patanjalis Meditationszustand und die Einsicht von Atmabhava erlangt ist. So wie der spirituell
    Suchende mehr und mehr dient, sich mehr und mehr mit den Menschen verbindet, reinigt er
    sein Inneres und eine bedingungslose Liebe beginnt aus seinem Wesen zu strahlen, die jeden
    berührt.

    Die Liebe eines erleuchteten Wesens ist universell und bedingungslos. So wie die Strahlen der
    Sonne auf jeden gleich scheinen, umarmt die Liebe, die von einem erleuchteten Wesen
    ausstrahlt, alle.

     

    Du findest das Original im Yogamag.

  • Das schwierigste Sadhana

    Wie wichtig ist es, eine positive Haltung zu pflegen?
    Swami Niranjanananda: Yoga hat schon immer darauf hingewiesen, dass man Positivität
    aufrechterhalten und vor negativen Einflüssen schützen muss. Genauso wie man seinen Garten
    vor Nagetieren und Insekten schützt, muss man das Gute, das man im Leben zu kultivieren
    versucht, vor den schädlichen, negativen Einflüssen schützen, die einen umgeben. Man muss
    aufmerksam sein und die negativen Dingen im Leben erkennen. Ein fauler Apfel kann den
    ganzen Korb verderben. Hingegen kann ein frischer Apfel keinen faulen wieder gutmachen.
    Aus demselben Grund muss man negative, schädliche Einflüsse immer beobachten und
    versuchen, Optimismus und Positivität zu bewahren und ständig zu lernen. Man sollte sich
    keine Sorgen über Fehler machen, jeder macht sie. Menschen, die keine Fehler machen,
    haben nie etwas Neues ausprobiert. Menschen, die Fehler machen, probieren immer wieder
    neue Dinge aus.
    Aus der Buchserie Gespräche über die Wissenschaft des Yoga:
    Bhakti Yoga Buch 4 – In der Gegenwart von Bhakti

    Was ist das schwierigste Sadhana im Leben?
    Swami Niranjanananda: Eine positive und ausgeglichene Einstellung aufrechtzuerhalten, ist
    eine wichtige Bemühung, die unternommen werden muss. Es ist möglicherweise die
    schwierigste Übung, da wir unterschiedlichen Arten von Stress ausgesetzt sind. Stress trennt
    uns von innerer Harmonie, Stärke, Optimismus, Klarheit, Kreativität und der konstruktiven
    Teilnahme am Leben. Eine positive Perspektive aufrechtzuerhalten ist das Schwierigste, was
    man sich im Leben aneignen kann. Man muss sich regelmässig einen Moment Zeit nehmen,
    um zu analysieren und zu sehen, ob sich die eigene Natur optimistisch oder pessimistisch
    verhält. Entsteht die Erfahrung von Glück oder Depression im Angesicht von Herausforderungen?
    Welche Art von Geisteshaltung ist im jetzigen Moment vorherrschend?

    Positiv zu bleiben ist das härteste Sadhana des Lebens. Der Aspirant muss versuchen, die
    Komponenten der Achtsamkeit und der Positivität zu verstehen, die kultiviert werden sollten. So
    wie Salz der Nahrung Geschmack verleiht, so verleiht Achtsamkeit den geistigen Ausdrücken
    und Erfahrungen Geschmack. Man kann nur dann positiv sein, wenn ständige Bewusstheit

    Was sind einige der Übungen, die einem helfen können, positiv zu bleiben?
    Swami Niranjanananda: Positives Denken in allen Situationen und sich mit den eigenen inneren
    Stärken verbinden und identifizieren, Sadvichara, ist ein Sadhana des Bhakti Yoga. Wenn man
    irgendwelche Schwierigkeiten erlebt oder leidet, dann betet man zu Gott, damit er einem hilft,
    Schwächen und Not zu überwinden. Man erlebt im Inneren Schmerz und Leid, und es gelingt
    einem nicht sich mit der Quelle der Kraft zu verbinden. Also betet man zu einer äußeren Figur,
    zu Gott, um Hilfe.

    Ein anderer Ansatz ist, die eigene Stärke zu erkennen und positiv zu bleiben. Es ist schwierig,
    in allen Situationen eine ausgeglichene Haltung zu bewahren. Arroganz muss unter Kontrolle
    gehalten werden. Ist man arrogant, sieht man das Negative in allem, was gesagt und getan
    wird und reagiert darauf. In dem Moment, in dem man in der Lage ist, das Ego unter Kontrolle
    zu halten und man Demut lernt, wird man positiver und mit Demut entdeckt man die innere
    Kraft. Während eines Sturmes kann ein Banyan-Baum durch die Kraft des Windes entwurzelt
    werden. Ein bescheidener Grashalm hingegen biegt sich einfach und steht wieder aufrecht,
    sobald der Wind vorbei ist. Wenn man unflexibel bleibt, wird man umgeworfen. Zu denken,
    dass man so stark ist, dass einen nichts erschüttern kann, ist in Wirklichkeit eine Schwäche.
    Wenn man jedoch beginnt, flexibel zu sein, wird diese Demut und Akzeptanz einen positiv
    stimmen. Das gibt einem die vollständige Kontrolle über die eigenen Stärken, denn es erlaubt
    einem, bescheiden zu sein und Situationen mit einer positiven Geisteshaltung zu begegnen.

    Der Aspirant sollte im Jetzt leben, immer eine positive Einstellung aufrechterhalten und sich mit
    Menschen umgeben, die ebenfalls immer positiv sind. Verkehrt man mit Menschen, die sich
    negativ über andere äußern, werden auch die eigenen Gedanken nicht positiv bleiben. Sri
    Rama legte dar, dass es keine Falschheit oder Unehrlichkeit im Leben geben sollte. Es ist der
    Prozess, der zu Rechtschaffenheit, einem von Perversität freien Geist und absoluter
    Zufriedenheit führt. In der Gegenwart leben, bedeutet zufrieden zu sein. Wenn man in der
    Vergangenheit oder in der Zukunft lebt, entsteht Unzufriedenheit.

     

    Link zum Yogamag (Oktober 2019)

  • Sadhana

    Spirituelles Bewusstsein entwickelt sich, wenn man sich von Tamas löst und in Richtung Sattwa
    bewegt. So lautet die vorgegebene Definition von spirituellem Bewusstsein oder spiritueller
    Erkenntnis. Identifiziere dich nicht mit der wechselhaften und begehrenden Natur deines
    Geistes, sondern mit dem reinen, lichtvollen und friedlichen Zustand. Der spirituelle Weg ist die
    Entwicklung vom Tamas zum Sattwa Zustand. Das ist die Essenz und das Geheimnis des
    spirituellen Lebens. Der Prozess, der dich von Tamas zu Sattwa trägt, heisst «Sadhana».
    Normalerweise verstehen die Menschen unter dem Wort «Sadhana» eine spirituelle Disziplin
    oder eine spirituelle Übung. Sadhana bedeutet jedoch das Erreichen von Vollkommenheit in
    was auch immer du tust.

    Die Schulung des Geistes ermöglicht es, mentale Disziplin zu erlangen und dann den Weg der
    Sadhana einzuschlagen. Die Lenkung des Geistes und der Einstieg in die Sadhana beginnen
    mit der Kultivierung von Achtsamkeit und dem Erkennen: «Wie ist meine momentane
    Stimmung? Wie beeinflusst mein emotionaler und mentaler Zustand mein Verhalten, meine
    Handlungen und Reaktionen? Reagiere ich angemessen oder unangemessen? Ist mein
    Austausch mit anderen positiv oder negativ?». Als Erstes braucht es dieses Verständnis.
    Sobald man weiss, wie der Geist reagiert, kann man schrittweise beginnen, bestimmte Formen
    der Disziplin in die mentalen Verhaltensmuster zu integrieren. Durch diese Disziplin können das
    Denken, der Ausdruck und das Verständnis verändert werden.

     

    Link zum Yogamag (Juni 2019)

  • Yogischer Lebensstil

    Das Konzept von “Yoga von Moment zu Moment” dreht sich um den Lebensstil. Bisher war
    Yoga für viele Menschen eine Reihe von Übungen, die man ein-, zwei- oder dreimal pro Woche
    in einem Unterrichtsraum ausführt um sich körperlich gut zu fühlen. Um Stress zu reduzieren
    und abzubauen und um tiefere Entspannung zu erreichen. Über dieses körperliche,
    psychische und geistige Wohlbefinden hinaus hatte Yoga keine weitere Bedeutung.
    Wenn es im Yoga um den Lebensstil geht, dann bedeutet das, dass du deine gesamte
    Tagesroutine zu einer yogischen Routine machst. Das heisst, dass du Yoga nicht nur während
    einer Stunde am Morgen ausführst, sondern Yoga jede Stunde und jede Minute lebst. Es
    bedeutet, Yoga entsprechend deiner Zeit und deinem Bedürfnis auszuüben.

    Diese korrekte Einstellung wird dich dahin führen, dass du deine Routine, deine Bestrebungen
    und deine Bemühungen im Leben neu ausrichtest. Es sollte Achtsamkeit von morgens bis
    abends, von Moment zu Moment, vorhanden sein. Es muss sich eine Bewusstheit entwickeln,
    die dir in jeden Moment erlaubt zu erkennen, was du tust und dir die Möglichkeit gibt, dich zu
    überprüfen und wenn nötig zu korrigieren. Das gelingt dir, wenn du deinen Lebensstil definierst
    und ihn genau betrachtest.

     

    Link zum Yogamag (September 2022)

  • Umgang mit dem Ego

    Was sind die wichtigsten Ausdrucksformen des Egos?
    Swami Niranjanananda: Es gibt vier Ausdrucksformen des Egos. Das Ego ist mit den
    abschweifenden Tendenzen von Avidya, Abhinivesha, Maya und Asmita verbunden und ihnen
    unterworfen. Avidya bedeutet Unwissenheit, und eine der Handlungen des Egos ist es, Wissen
    zu unterdrücken. Wenn Wissen unterdrückt wird, kann sich Jnana, Weisheit, nicht
    manifestieren; vielmehr wird Ajnana, die Abwesenheit von Wissen, zum Zustand des Lebens.
    Menschen, die arrogant und egoistisch sind, haben die Türen ihres Lernens verschlossen. Sie
    sind nicht bereit, diese Türen zu öffnen, um eine andere Realität jenseits ihrer konditionierten
    Wahrnehmung zu verstehen oder zu schätzen.

    Avidya beeinflusst das Ego-Verhalten und die Ego-Wahrnehmung. Im Zustand von Avidya gibt
    es kein Licht und kein inneres Strahlen, alles erscheint undurchsichtig, nichts ist klar. Das Ego
    wird von Maya, der Illusion, geleitet und identifiziert sich mit ihr. Das Ego wird beeinflusst von
    Abhinivesha, der Unsicherheit und der Angst, die eigene Identität zu verlieren, der Angst vor
    dem Loslassen, vor dem Sterben. Das Ego wird von Asmita, dem Wissen “Ich existiere”, “Ich
    bin”, geleitet und ist dafür verantwortlich. Das Ego manifestiert sich, um dieses Wissen von “Ich
    bin” zu bewahren. Wenn jemand ein paar böse Worte sagt, wird das Gefühl der Identität
    verletzt. Die Konflikte, die in der Familie, in der Gesellschaft oder in der Welt auftreten, werden
    Asmita zugeschrieben.

    Die Ausdrucksformen des Ichs existieren als inhärente Teile des Ich-Prinzips. Sie haben keinen
    Halt und keine Macht, wenn man mit der Quelle verbunden ist, werden aber zu einer mächtigen
    Kraft, wenn man mit der Welt, mit den Sinnesobjekten, mit Prakriti verbunden ist.

    Gibt es verschiedene Arten von Ego?
    Swami Niranjanananda: Das Ego ist nur die persönliche Identität. Es handelt sich um eine
    selbstbewusste Form des Lebens. Sie bezieht sich auf die Existenz des Körpers, auf das
    soziale Verhalten und die Mentalität des Menschen. Erleuchtete Wesen wie der heilige
    Augustinus im Christentum oder Ramana Maharshi und Buddha in Indien haben ein Ego, aber
    kein arrogantes. Ihr Ego ist das bescheidene Ego, das sie nur mit ihrem Körper verbunden hält.
    In normalen Situationen, aufgrund von Erfolg und Misserfolg, verändert sich das Ego eines
    Menschen. Es nimmt zu und wird schnell fett.

    Welche Methoden gibt es, um mit dem Ego umzugehen?
    Swami Niranjanananda: Der Ausdruck des Egos findet im Geist statt, und mit dem Ego zu
    kämpfen ist wie ein Kampf mit einem Elefanten. Es führt nur zu Schmerz. Es wird behauptet,
    man solle das Ego «töten», aber das ist nicht möglich, solange man in diesem Körper existiert
    und vom Genuss, den die Sinne geben, angezogen wird. Es ist das Ego, das einen an das
    Karma fesselt. Der Mensch hat sich selbst gefesselt aber möchte frei sein. Zuerst muss er sich
    von der Egozentrik befreien und dann wird er frei sein von Leiden, Schwierigkeiten und
    Verblendung, Maya.

    Das Ego ist wie der Schwanz eines Hundes, den man nie geradebiegen kann. Die einzige
    Möglichkeit ist, ihn mit einem Schlag zu kappen. Das Schwert, das das Ego zum Schweigen
    bringen kann, ist die Demut. Sobald die Aspirantin und der Aspirant Demut in ihrem Leben
    annehmen, wird ihr Ego ruhig werden und sie werden sich vor großen Schwierigkeiten
    bewahren. Indem sie Meditation üben, werden sie nicht in der Lage sein, sich selbst zu retten.
    Durch Meditation können sie Zeuge des Egos werden, seine Natur und Ursache sehen, aber
    sie können es nicht verändern.

    Um das Ego zu verändern, ist es notwendig, Demut anzunehmen. Wenn eine Person
    beschimpft wird, muss sie die Beschimpfung nicht akzeptieren. Lord Buddha sagte zu dem
    Mann, der ihn beschimpfte: “Ich gebe dir dein Geschenk zurück.” Man kann sich mit Würde
    zurückziehen und der Geist bleibt friedlich, ohne beeinträchtigt zu werden. Wenn man sich in
    einen Kampf begibt, um seine Macht zu demonstrieren, wird man verletzt werden und
    Schmerzen erleiden. Man sollte jedoch wissen, wann man standhaft bleiben und wann man
    sich zurückziehen muss. Aspirantinnen und Aspiranten sollten dazu genug
    Unterscheidungsvermögen besitzen.

    Wie kann das Ego zur Ruhe gebracht werden?
    Swami Niranjanananda: Das Ego kann durch Demut zur Ruhe gebracht werden. Demut ist
    keine Schwäche, sondern eine starke Kraft. Nur eine Kraft die stärker ist als das Ego, kann es
    zum Schweigen bringen. Demut ist eine Kraft die einen von den Folgen der Karmas befreien
    kann, die aufgrund des Ego begangen wurden. Das Ego ist eine negative Kraft und deshalb
    muss die Gegenkraft positiv und von größerer Stärke sein. Diese Kraft oder Qualität ist Demut.
    Das Ego erhebt den Kopf; in Demut neigen wir ihn.

    Wie kann man lernen, ohne Ego zu handeln?
    Swami Niranjanananda: Karma Yoga bedeutet, Handlungen mit meditativer Achtsamkeit
    auszuführen. Selbst wenn es sich um Aktivitäten zum Erhalt und der Pflege der Persönlichkeit,
    des Verstandes und der Emotionen handelt, müssen diese Aktivitäten beobachtet werden. Man
    muss überprüfen, ob die Handlungen egozentrisch sind oder ohne Ego erfolgen.
    Neunundneunzig Prozent der Handlungen sind egozentrisch. Diese Art von Handlungen ist
    unter dem Begriff «Sakaama Karma» bekannt – Handlungen, die mit einer Absicht oder einem
    Wunsch gemäss dem Ego-Prinzip ausgeführt werden. Ohne Ego zu sein, bedeutet, die Idee
    “ich leiste”, “ich erreiche”, “ich tue” beiseite zu lassen.

    Um eine Handlung ohne Ego zu erleben, muss eine Person zunächst die intellektuellen
    Fähigkeiten einsetzen, um die Situationen und Erfahrungen, die sie macht, zu analysieren.
    Schließlich versucht sie sich an einem Punkt zu stabilisieren, der nicht vom Ego beeinflusst ist.
    Im Karma Yoga ist nicht die oberflächliche Reaktion wichtig, sondern die subtile Reaktion, die
    betrachtet werden muss. Durch die Beobachtung der subtilen Reaktionen kann es möglich
    werden, die egozentrischen Handlungen in einen Ausdruck des eigenen Wesens
    umzuwandeln, in dem es kein Ego gibt.

    Es heißt im Yoga Vasishtha (4:33:70):
    Ahankaara anusandhaanavarjanaadeva raaghava;
    Paurushena prayatnaachcha teeryate bhavasaagarah

    Indem man die Natur von Ahamkara erforscht und der groben Selbstsucht entsagt, überquert
    man durch die eigenen Anstrengungen den Ozean der Welt.

    Ohne Ego zu sein bedeutet, dass man bescheiden, aufrichtig, zufrieden und wunschlos ist. Um
    «Egolosigkeit» zu kultivieren, sind diese wichtigen Qualitäten unerlässlich: Aufrichtigkeit im
    Engagement, im Ziel und in der Richtung, Einfachheit im Denken und Handeln und ein Zustand
    der Wunschlosigkeit.

     

    Link zum Yogamag (September 2021)

  • Seva

    Seva bedeutet, anderen zu dienen. Es bedeutet, anderen mit Mitgefühl zu helfen, um sie zu
    erheben und nicht zur persönlichen Genugtuung. Wenn eine Handlung deine besten
    Gedanken und Gefühle, deine Liebe und Zuneigung, deine Sympathie und dein Mitgefühl in
    sich trägt und wenn sie andere erhebt, dann ist es Seva. Seva bedeutet anderen zu dienen, mit
    Mitgefühl und mit dem Besten, was man geben kann. Im Laufe der Zeit wird Seva zu einer
    Lebensweise. Für das Wohl anderer, anstatt nur für das eigene Wohl zu leben, wird zu einer
    Lebensweise.

     

    Link zum Yogamag (August 2020)

  • Sei glücklich und lächle

    Psychische Belastungen und Ängste, Unsicherheitsgefühle und psychologische Ängste fordern
    ihren Tribut vom menschlichen Geist. Es gibt viele Ängste und Irritationen, Phobien und Sorgen
    darüber, was morgen passieren wird. Wie gehen wir mit diesem Geisteszustand um? Der beste
    Weg, mit diesem Zustand positiv umzugehen, ist die Qualität des Glücklichseins zu kultivieren.
    Wenn du während deiner Wachzeit zwölf Stunden am Tag lächeln kannst, vermeidest du viel
    Stress und Ängste.

    Lächeln ist das Gegenmittel von Angst, Lächeln ist das Gegenmittel von Frustration und
    Lächeln ist auch das Gegenmittel von Depressionen. Deshalb: Lächle! Die Kunst des Lächelns
    ist im Yoga als Manahprasad bekannt. Manahprasad bedeutet das Geschenk für den Geist und
    das Geschenk an den Geist. Dies deutet auf eine positive und optimistische Wahrnehmung der
    Zukunft hin. Heute sind wir nicht so optimistisch in Bezug auf das, was morgen passieren kann,
    und Pessimismus ist die Ursache für Angst und Leid. Man muss Optimismus, Hoffnung und
    Positivität im Leben kultivieren.

    Optimismus, Hoffnung und Positivität können erreicht werden, wenn du lernst, die Momente
    des Lachens und Lächelns von ein paar Sekunden auf ein paar Minuten, von ein paar Minuten
    auf ein paar Stunden, von ein paar Stunden auf den ganzen Tag auszudehnen. Das nenne ich
    die «Niranjan Challenge». Ich fordere dich heraus, glücklich zu sein, und ich erwarte und hoffe,
    dass ihr alle meine Herausforderung annehmen werdet.

    Erinnere dich an den Moment des Glücks, indem du alles vergessen hast – alle Ängste,
    Spannungen und Frustrationen des Lebens. Du warst einfach nur glücklich, fröhlich und
    sprudelnd und hast dich frei gefühlt! Es ist an der Zeit, dich wieder mit diesem glücklichen und
    fröhlichen Selbst zu verbinden. Glück kann immer durch ein Lächeln ausgedrückt werden.
    Glück kann auch zu einem Zustand des Geistes werden, indem du frei von Stressoren bist. Du
    bist befreit von Schwierigkeiten, die die kreative Leistung des Körpers, der Sinne und den
    kreativen Ausdruck des Geistes und der Emotionen hemmen und einschränken. Der Akt des
    Glücklichseins ist also ein wichtiger Aspekt im Leben. Du verstehst oder erkennst es heute
    vielleicht noch nicht, aber bemühe dich, glücklich zu sein und zu lächeln.
    —22 August 2021, Online Nachricht zugestellt an das Forstamt, Bihar, Indien (Extrakt)

     

    Link zum Yogamag (November 2021)