Selbstakzeptanz

Swami Satyananda: „Akzeptiere dich selbst. Sei dir bewusst, dass deine Handlungen das Ergebnis deiner mentalen Beschaffenheit sind. Mach dir deshalb keine Sorgen über deine Schwächen und Probleme. Akzeptiere deine Grenzen und spüre gleichzeitig das Bedürfnis, den Geist von seinen Konflikten zu befreien. Es ist unsere Unfähigkeit, uns selbst zu akzeptieren, die so viel Kummer und Leid im Leben verursacht.”

 

Fragen für das spirituelle Tagebuch
• Wie stark war deine Selbstakzeptanz heute? Bestimme einen Wert von 1-10.
• Gab es eine Situation, in der du dich verurteilt hast oder unzufrieden mit dir warst?
• Welche Gefühle erlebst du, wenn du an diese Situation zurückdenkst?
• Bestimmt haben sich in der Situation auch positive Qualitäten von dir gezeigt? Benenne alle, die du erkennen kannst.
• Kannst du diese Qualitäten wertschätzen und sie in den Vordergrund stellen?
• Mache einen Sankalpa, dich auf deine positiven Qualitäten zu konzentrieren.

Erinnere dich an Swami Satyanandas Worte: “Die Leitsätze, die wir formuliert haben, sind nicht belehrend gemeint. Sie sind ein Mittel zum Zweck. Um es nochmals zu betonen, es sind Vorschläge, mit denen du beginnen kannst, deine Einstellung zu Lebenssituationen bewusst zu ändern. Sie dienen dazu, dass du dich ausreichend entspannen kannst, um schließlich durch Meditationsübungen in deinen Geist einzutauchen und die tieferen, negativen Aspekte deiner mentalen Natur aufzulösen.

Die Leitsätze sollen nicht deinen Lebensstil ändern und wir raten dir davon ab, dass du sie dir ständig aufzwingst. Erinnere dich einfach in deinem Alltag an sie. Ihre Anwesenheit wird dich von innen heraus, sozusagen aus deinen unterbewussten “Einstellungszentren”, unterstützen.”

 

Quelle: Das Buch ‘A Systematic Course in the Ancient Tantric Techniques of Yoga and Kriya’  findest du auf satyamyogaprasad.net – der Artikel ‘Die Wissenschaft und Kunst der Entspannung’ beginnt ab Seite 29 und der Artikel ‘Die Grundursache von Anspannung’ ab Seite 58.