Leitsätze zur Entspannung

Einführung

Hari Om In den vergangenen drei Jahren, haben wir jeweils zu Beginn eines Monates eine Tugend (ITY) von Swami Sivananda, zusammen mit Fragen für das spirituelle Tagebuch, vorgestellt. Neu möchten wir uns den Leitsätzen widmen, die Swami Satyananda in seinem Klassiker ‘A Systematic Course in the Ancient Tantric Techniques of Yoga and Kriya’ definierte. Die Leitsätze

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In Andere hineinversetzen

Swami Satyananda: “Versuche dich in die Lage der Anderen zu versetzen. Anstatt blind gemäß deiner Programmierung zu reagieren, versuche den Standpunkt der anderen Person zu verstehen. Es kann beispielsweise sein, dass du wütend wirst, wenn eine Person die Tür nicht schließt. Anstatt dich der Emotion von Wut hinzugeben, frage dich, warum sie die Tür offengelassen

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Schwierige Situationen

Swami Satyananda: “Stelle dich schwierigen Situationen. Normalerweise gestalten wir unser Leben so, dass wir mit Menschen, die wir nicht mögen, so wenig wie möglich zu tun haben. Wir versuchen ständig, uns mit Menschen und Situationen zu verbinden, die mit unserer emotionalen Programmierung übereinstimmen. Auf diese Weise leben wir immerfort entsprechend unserer individuellen Vorurteile. Sehe und

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Das Potential anderer

Swami Satyananda: “Denke daran, dass jeder Mensch das Potenzial hat, höhere Ebenen von Bewusstheit zu erlangen. Die gegenwärtige Verhaltensweise eines Menschen gegenüber seiner Umwelt oder dir, wird durch mentale Programme bestimmt. Seine gegenwärtige Lebensweise ist vorübergehend und wird sich ändern und harmonischer werden, sobald er beginnt, sich selbst und seinen Geist zu verstehen. Jeder von

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Identifikation loslassen

Swami Satyananda: “Identifiziere dich nicht vollständig mit deinen Handlungen, deinem Körper oder deinem Verstand. Auch wenn du versuchst, deinen Verstand zu verändern, ist er nur ein Teil von dir. Er ist nicht dein Bewusstsein, der Beobachter, der alle Ereignisse sieht, die in deinem Leben geschehen. Die meisten von uns identifizieren sich vollständig mit dem Verstand

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Bedürfnisse

Swami Satyananda: “Erkenne deine größten Bedürfnisse, Anhaftungen, Wünsche usw. Sei so kritisch, wie nur möglich. Eine gute Methode, um deine Anhaftungen zu entdecken, ist es, die Ursache deines momentanen Ärgers oder deiner momentanen Unzufriedenheit bis zur Quelle zurückzuverfolgen. Dort wirst du die emotionale und mentale Einstellung finden, die zur Störung geführt hat. Achte besonders darauf,

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Gewohnheiten beobachten

Swami Satyananda: „Beobachte deine gewohnheitsmäßigen Reaktionen – sowohl in Bezug auf die Menschen um dich herum als auch auf deine Umgebung. Beobachte, wie deine Anhaftung an die äußeren Umstände zu so viel Unzufriedenheit führen kann. Versuche dein Bedürfnis, Glück in äußeren Dingen zu finden, zu reduzieren. Das bedeutet nicht, dass du äußeren Reizen nicht folgen

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Selbstakzeptanz

Swami Satyananda: „Akzeptiere dich selbst. Sei dir bewusst, dass deine Handlungen das Ergebnis deiner mentalen Beschaffenheit sind. Mach dir deshalb keine Sorgen über deine Schwächen und Probleme. Akzeptiere deine Grenzen und spüre gleichzeitig das Bedürfnis, den Geist von seinen Konflikten zu befreien. Es ist unsere Unfähigkeit, uns selbst zu akzeptieren, die so viel Kummer und

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Im Jetzt

Swami Satyananda: “Versuche, im Jetzt zu leben. Lebe nicht in der Vergangenheit, indem du dich über das sorgst, was bereits geschehen ist, oder indem du angenehme Erlebnisse aus der Vergangenheit noch einmal durchlebst. Nimm die Zukunft nicht vorweg. Pläne können gemacht werden, aber sehe die Planung als Teil des gegenwärtigen Moments und nicht als Teil

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Offenheit

Swami Satyananda: Versuche anderen Menschen gegenüber offener zu sein. Gib deinen wahren Gefühlen so oft wie möglich Ausdruck. Wenn wir versuchen, etwas zu sein, was wir nicht sind, und wenn wir versuchen, andere zu beeindrucken und unsere inneren Gefühle vor anderen zu verbergen, dann erleben wir umgehend mentale Spannung und Entfremdung. Dies verstärkt tendenziell unser

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