Akzeptanz

Achte auf die Warnglocke

Akzeptanz bedeutet, dass du mit der Idee, der Umgebung, denjenigen Gedanken und mit allem, was dir Wachstum ermöglicht, eins wirst. Nicht-Akzeptanz bedeutet das Gegenteil. Sie nimmt dir die Unterstützung für dein Wachstum. Akzeptanz schafft die Grundlage für Wachstum.

Toleranz lässt dich deine Individualität anerkennen. Das Anerkennen von Individualität führt zu Trennung, zwei bleiben zwei. Durch Akzeptanz werden die beiden getrennten Individualitäten eins.

Wann immer es Unfrieden gab, lag es an mangelnder Toleranz und an Nicht-Akzeptanz. Es ist ein klarer Hinweis, dass Toleranz und Akzeptanz zu Harmonie führen. In Harmonie gibt es bessere Möglichkeiten und Chancen für Menschen, sich auf ihr Wachstum, ihren Fortschritt und ihre Entwicklung zu konzentrieren. Im Streit ist es schwierig, dein Gleichgewicht zu finden, da du an vielen Fronten für deine geistige, ideologische, wirtschaftliche oder sonstige Befriedigung kämpfst.

Eine heitere und fröhliche Stimmung ist ein Zeichen für Akzeptanz. Im Zustand der Nicht-Akzeptanz gibt es keine Zuneigung und keine Lebensfreude. Die Menschen beobachten und überwachen sich nur gegenseitig. In der Nicht-Akzeptanz herrscht Trennung und fehlende Teilnahme – in Akzeptanz entsteht vollkommene Verschmelzung.

Darum ist es so wichtig, die Starrheit des Geistes und sein Wesen zu beobachten. Wann immer du in einer Situation erkennst, dass Intoleranz und Nicht-Akzeptanz aufkommen, sollte in deinem Verstand eine Warnglocke klingeln, die dir sagt: „Ich bin auf dem falschen Weg, ich bin auf dem falschen Weg.“

— 8. November 2015, Ganga Darshan, Munger

Das Original findest du im Yoga Magazin vom August 2016.